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Pakt von Amsterdam: größerer Einfluss von Städten auf EU-Politik

Am Montag, den 30. Mai, haben die EU-Minister für Stadtpolitik im niederländischen Amsterdam unter Vorsitz des niederländischen Innenministers Plasterk den Pakt von Amsterdam angenommen.

Mehr Einfluss auf EU-Politik
Dieser besagt, dass europäische Städte in Bezug auf die europäische Gesetzgebung, den Zugang zu Fonds und den Wissensaustausch mehr mitzureden haben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Europäischen Stadtagenda.

Diese Agenda umfasst 12 Prioritätsthemen, die für die Entwicklung städtischer Gebiete von wesentlicher Bedeutung sind. Die Ausarbeitung dieser Themen und die Formulierung von Verbesserungsvorschlägen für die bestehende EU-Politik erfolgt durch Partnerschaften zwischen städtischen Regionen, der Europäischen Kommission, Mitgliedstaaten, EU-Einrichtungen und anderen Beteiligten wie städtische Organisationen.

 

Europäische Stadtagenda
Menschliches Kapital, Unternehmertum und - damit - das Wirtschaftswachstum konzentrieren sich in zunehmendem Ausmaß in städtischen Gebieten. Gleiches gilt für Fragen im Bereich der Lebensqualität. Städte treten immer intensiver miteinander in Verbindung und konkurrieren gleichzeitig – sicher international – immer stärker miteinander.

Dies führt nicht nur zu zunehmenden Unterschieden zwischen Regionen. Es zwingt auch immer nachdrücklicher zu Innovation. Auch die EU muss daher auf die Entwicklung von städtischen Gebieten eingehen und dieser Freiraum bieten. Dies kommt nicht nur den Bürgern in diesen Gebieten und dem Umland zugute, sondern stärkt auch die internationale Wettbewerbsposition der EU im Ganzen.

Nachhaltiges und inklusives Wachstum
In der Europäischen Stadtagenda wurden erstmals die wichtigsten Herausforderungen für europäische städtische Gebiete in Prioritätsthemen umgesetzt. Diese sind für das Realisieren eines nachhaltigen und inklusiven Wachstums von wesentlicher Bedeutung. In der ersten Phase werden Themen wie Luftqualität, Armut, Migranten und Flüchtlinge, Wohnen, lokale Beschäftigung, Kreislaufwirtschaft, Klima und Mobilität aufgegriffen.

Quelle: http://www.blikopnieuws.nl/