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Durch Imker eingesetzte Pestizide möglicherweise schädlich für Bienen

Pestizide, die Imker einsetzen, um die Gesundheit ihrer Bienen zu verbessern, können nach hinten losgehen. Die Mittel sind möglicherweise schädlich für Bakterien, die im Darm der Bienen leben. So berichten unter anderem Wissenschaftler von der Universität Virginia Tech in den Vereinigten Staaten.

Imker setzen die Pestizide ein, um schädliche Parasiten wie die Varroa-Milbe in den Bienenkästen zu töten. Diese Milbe wird mitverantwortlich gehalten für das Bienensterben. Forscher stellen neuerdings fest, dass die eingesetzten Mittel den Stoffwechsel der Bienen beeinträchtigen. Gerade der Stoffwechsel ist aber für die Gesundheit von Insekten wesentlicher Bedeutung.

Für das Projekt wurden Daten über Honigbienen in behandelten und unbehandelten Bienenkästen herangezogen. Die Proben stammten aus Bienenkörben an drei verschiedenen Standorten in Blacksburg nahe der Universität. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Frontiers in Microbiology“ veröffentlicht.

Weitere Projekte zur Erforschung der spezifischen Veränderungen in der Darmflora von Honigbienen stehen jetzt auf dem Programm.

Quelle: Bloembollenvisie