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Tulpenbrot

CALLANTSOOG – Wie schmeckt sie Ihnen? Die Mystic Van Eijk? Leicht süßlich, so der Blumenzwiebelerzeuger Nico Blokker und der Bäcker Peter van der Ploeg. Eine ideale Tulpenzwiebel also zur Verarbeitung in einem Brot.

Eine Blumenzwiebel in einem Brot? Ja, ganz recht. Bei der Bäckerei Van der Ploeg im niederländischen Callantsoog (Provinz Noord-Holland) sind diese Tulpenbrote seit Anfang Februar erhältlich. Ein Sauerteigbrot mit einem Tulpenzwiebelanteil von dreißig Prozent: Mystic Van Eijk.

Man braucht sich keine Sorgen zu machen, dass man nach dem Verzehr eines solchen Brotes orange anläuft, es sind nachhaltige Blumenzwiebeln, die ohne jegliche Pflanzenschutzmittel angebaut werden.

Verzehr einer Blumenzwiebel
Blumenzwiebeln wurden schon im Krieg verzehrt, dies allerdings aus der Not heraus. Doch der Verzehr einer Blumenzwiebel ist wegen der darin erhaltenen Stärke und Energie überaus gesund. Eine Tulpe speichert ihre Energie für das nächste Jahr nämlich in der Zwiebel.

Die Tulpenzwiebeln werden klein gehackt und dann in etwas Butter angeschwitzt, sodass sie bereits etwas mehr Geschmack bekommen. Danach werden noch Zimt, Anis und Amarenakirschen hinzugefügt sowie etwas Olivenöl. Sonst nichts. Keine Hefe, sondern Sauerteig, den man dann 24 Stunden lang fermentieren lässt.

Das Tulpenbrot (für € 2,95 erhältlich) ist ein Dauerbrenner, so denkt Van der Ploeg. Ganz gewiss bis ins Frühjahr, wenn die Region wieder in voller Blüte steht!



Textquelle: Noordhollands Dagblad

Foto Marc Moussault: Peter van der Ploeg nimmt bereits einen Bissen, Nico Blokker bleibt bei den echten Tulpen.